Die Vielfalt und Abwechslung in meinem Beruf ist mir sehr wichtig. Ich behandle Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

— seit über 12 Jahren —

Kinder und Jugendliche

Sprachentwicklungsverzögerungen oder -störungen

Dabei können die sprachlichen Entwicklungsbereiche Wortschatz, Grammatik, Sprachverständnis, Phonologie, bzw. auch die allgemeine Kommunikationsfähigkeit betroffen sein. Hier finden sich die sogenannten Late Talker wieder, bei denen der allgemeine Sprechbeginn deutlich verzögert ist, aber auch Kinder, deren Sprache sich durch Hörstörungen, anderen Entwicklungsstörungen oder auch Schwierigkeiten im Erwerb von mehr als einer Sprache nicht altersgemäß ausbildet.

Artikulationsstörungen (Dyslalien)

Bei einer Artikulationsstörung können ein oder mehrere Laute nicht oder nur fehlerhaft gebildet werden. Hierzu zählen u.a. Sigmatismus („Lispeln“), Schetismus, Rhotazismus oder Kappazismus. Dabei gibt es für jeden Laut und jede Lautverbindung einen bestimmten Zeitpunkt, wann dieser in der Regel erlernt wird. Eine Dyslalie kann isoliert oder auch in Kombination mit einer Sprachentwicklungsstörung auftreten.

Verbale Entwicklungsdyspraxie (VED)

Bei einer VED liegt die Problematik in der Planung von Sprechbewegungen, d.h. die Ansteuerung der Laute ist gestört. Kinder mit einer VED verwenden meist nur wenige Konsonanten und sind deshalb meist schwer verständlich. Oft zeigen sie eine erhöhte Sprechanstrengung sowie Suchverhalten. Die VED kann isoliert oder auch in Kombination mit einer Sprachentwicklungsstörung auftreten.

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS)

Kinder mit einer AVWS zeigen Schwierigkeiten bei der Unterscheidung ähnlich klingender Laute (z.B. „d“ und „g“), beim Zusammenfügen von Lauten, beim Heraushören von Lauten aus Wörtern. Sie zeigen oft eine eingeschränkte auditive Merkfähigkeit und lassen sich von Störgeräuschen schnell ablenken. Eine AVWS kann sich negativ auf den Schriftspracherwerb auswirken.

Lese- und Rechtschreibstörungen

Die Ursachen von Lese- und Rechtschreibstörungen liegen oft in einer gestörten Sprachentwicklung. Daher liegt der Behandlungsansatz in der logopädischen Therapie darin, die sprachlichen Grundlagen zu stärken und darüber zum Lesen und (Recht-)Schreiben zu gelangen.

Redeflussstörungen (Stottern/ Poltern)

Beim Stottern ist das Sprechen unterbrochen von unüblichen Laut-, Silben oder Wortwiederholungen, Dehnungen und/oder Blockierungen. Begleitsymptome können Sprechangst, Vermeideverhalten, erhöhte Anspannung oder eine gestörte Atmung sein. Bei Kindern tritt im Alter von drei bis sechs Jahren häufig das sogenannte Entwicklungsstottern auf. Dies hält jedoch in der Regel maximal 6 Monate an. Sobald ein Kind negativ auf sein Sprechvermögen reagiert, sollte man sich Rat suchen. Poltern ist gekennzeichnet durch eine hohe Sprechgeschwindigkeit mit Hinzufügen, Umstellung von Lauten im Wort, Auslassungen, Ersetzungen oder Verschmelzungen von Lauten und Silben. Häufig treten zusätztlich Unflüssigkeiten in Form von Laut-, Silben-, Wort-und Satzteilwiederholungen auf.

Kindliche Stimmstörungen

Organische oder funktionelle Störungen können auch schon bei Kindern zu einer heiseren und wenig belastbaren Stimme führen.

Myofunktionelle Störungen

Patienten mit einer myofunktionellen Störung weisen in den meisten Fällen eine falsche Zungenruhelage und ein falsches Schluckmuster auf, was zu Störungen im Kieferwachstum und Zahnfehlstellungen führen kann. Oft tritt dies in Kombination mit einem Sigmatismus auf.

Erwachsene

Aphasie

Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, z.B. nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma. Je nach Schweregrad und Syndrom treten Schwierigkeiten in der Wortfindung, in der Satzbildung, im Sprachverständnis sowie in der Lautverwendung auf. Auch Lesen und Schreiben können betroffen sein.

Dysarthrie

Eine Dysarthrie kann ebenfalls nach einer Hirnschädigung, aber auch bei anderen neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, MS oder ALS auftreten. Hier sind die Bereiche Atmung, Aussprache und Stimme betroffen.

Dysphagie

Eine Dysphagie bezeichnet eine erworbene Schluckstörung nach einer Tumoroperation, Kehlkopfverletzungen, einer Hirnschädigung sowie bei neurologischen Erkrankungen. Die Nahrung kann nicht mehr richtig geschluckt werden, was dazu führen kann, dass sie in die Luftröhre und die Lunge gelangt.

Sprechapraxie

Die Sprechapraxie ist eine zentral bedingte Sprechstörung, bei der die Planung und die Programmierung von Sprechbewegungen beeinträchtigt ist. Ursächlich liegen hier Verletzungen (z.B. nach Infarkt oder Blutung) in der sprachdominanten Gehirnregion vor.

Stimmstörungen

Ursachen können organischer, funktioneller oder psychogener Art sein. Organische Stimmstörungen treten z.B. bei einer Stimmbandlähmung (Recurrensparese) oder Stimmbandknötchen auf. Bei funktionellen Stimmstörungen liegt eine falsche Stimmtechnik vor, oft tritt diese bei Vielsprechern wie Lehrern, Verkäufern oder Callcentermitarbeitern auf. Ist eine Stimmstörung psychogen, so liegt die Ursache in der seelischen und emotionalen Verarbeitung.

Myofunktionelle Störungen

Patienten mit einer myofunktionellen Störung weisen in den meisten Fällen eine falsche Zungenruhelage und ein falsches Schluckmuster auf, was zu Störungen im Kieferwachstum und Zahnfehlstellungen führen kann. Oft tritt dies in Kombination mit einem Sigmatismus auf. Auch Zähneknirschen, ein vorverlagerter Würgreflex und Schnarchen sowie der Abbau von Habits wie Nuckeln oder Nägelkauen kann mit einer myofunktionellen Therapie behandelt werden.

Redeflussstörungen (Stottern/ Poltern)

Beim Stottern ist das Sprechen unterbrochen von unüblichen Laut-, Silben oder Wortwiederholungen, Dehnungen und/ oder Blockierungen. Begleitsymptome können Sprechangst, Vermeideverhalten, erhöhte Anspannung oder eine gestörte Atmung sein. Poltern ist gekennzeichnet durch eine hohe Sprechgeschwindigkeit mit Hinzufügen, Umstellung von Lauten im Wort, Auslassungen, Ersetzungen oder Verschmelzungen von Lauten und Silben. Häufig treten zusätztlich Unflüssigkeiten in Form von Laut-, Silben-, Wort-und Satztteilwiederholungen auf.

Stimmverlust nach Laryngektomie (Kehlkopfentfernung)

Der Kehlkopf ist das stimmgebende Organ, da hier die Stimmlippen (Stimmbänder) liegen. Wird der Kehlkopf aufgrund einer Verletzung oder Tumorerkrankung ganz oder tweilweise entfernt, gibt es verschiedene Möglichkeiten wieder zu Stimme zu kommen.

Logopädiepraxis Regensburg, Cora Wolf